Webstandards im Zusammenhang mit dem Webdesign einer Seite

Das Webdesign stellt man sich als Laie immer als einen kreativen Beruf vor, bei dem es vor allem auf spektakuläre Optik ankommt. Es mag auch wirklich Seiten geben, bei denen ein Webdesigner solche künstlerischen Aspekte ausleben kann. Meistens jedoch hat sich das Webdesign einer Seite nach den sogenannten Webstandards zu richten; dazu eine Pressemitteilung vom W3C, in der eigentlich alles gesagt ist, was wichtig ist.  Man hat sich zusammengeschlossen, um das Internet als großes, nahezu grenzenloses Medium auch wirklich für jeden zugänglich zu machen. Niemand soll bestimmte Voraussetzungen vorweisen müssen, um im Netz zu surfen. Dabei sollen aber technische Neuerungen in diese Standards mit einfließen, ohne andere Gegebenheiten zu schaffen. Eine schwierige Aufgabe, die aber umsetzbar ist, solange die geltenden Standards befolgt werden. Jemand, der eine Website erstellt, ohne die entsprechenden Standards zu befolgen, darf sich nicht wundern, wenn diese relativ besucherlos im Netz steht – nur wenige Ausnahmen gibt es, die sich behaupten.

Ansprüche an eine Webseite nach dem W3C Nach den Möglichkeiten könnten Websites so unterschiedlich aussehen, wie die Nutzer vor den Monitoren, die die Seiten besuchen. Unter den Usern befinden sich junge und alte Menschen, aber auch solche mit den verschiedensten Handicaps – sei es technischer Natur, in punkto Wissen um verschiedene Anwendungen oder einfach als Behinderung. Eine solche Behinderung soll nicht der Grund dafür sein, sich im Internet nicht zu Recht zu finden. Einige Beispiele: Eine Website soll auch älteren Menschen nicht das sprichwörtliche Buch mit den sieben Siegeln sein. Schwerhörigkeit, das Problem mit dem Anwenderwissen am Computer, das jungen Menschen geradezu in die Wiege gelegt wird, schlechtes Sehen und andere Probleme offenbaren sich hier. Der Besuch der Website könnte damit enden, dass man nicht weiß, wie man zum Beispiel in einem Shop einzelne Kategorien aufruft, wie man die Auflösung im Browserfenster anpasst und so weiter. Die Webstandards sorgen für eine gewisse Allgemeingültigkeit, die sich im Webdesign niederschlagen. Wer sich mit der Website-Erstellung vertrauensvoll an eine Agentur wendet, kann sich darauf verlassen, dass seine neue Seite kompatibel für die gängigen Browser entworfen wird, was auch die optimale Darstellung beinhaltet. Zudem wird auf leichte Bedienbarkeit geachtet – sowohl über die Maus, als auch über die Tastatur. Die Inhalte sind verständlich wiedergegeben, können mit Eingabehilfen aufgerufen werden und die gesamte Seite ist ein stabiles und robustes Gebilde.

Der Webdesigner – stets auf dem Laufenden

Wer die Ausbildung zum Webdesigner eingeschlagen hat, weiß damit bereits, dass er – solange er arbeitet – nicht auslernen wird. Er steht während seiner Arbeit mehreren Aspekten gegenüber. Jede Website soll für die Suchmaschine und ihre Bewertung passend entworfen werden, jeder Seitenbetreiber hat natürlich aber auch optische Ansprüche. Die Webstandards sind eine allgemeine Vorgabe, wie die Seitenerstellung angegangen werden muss. Die Wünsche an die Optik werden also basierend auf den Standards umgesetzt, ohne dabei die Funktionalität und Barrierefreiheit jemals außer Acht zu lassen. In Sachen Suchmaschinenoptimierung kann ein Kompromiss schon für eine schlechtere Bewertung sorgen. Es gibt selbstverständlich Schulungen, in denen das Wissen immer wieder erneuert, aufgefrischt und mit neuen Aspekten erweitert werden kann; das letzte Umdenken erforderte die Einführung von HTML5. Darüber und über die Standards im Allgemeinen gibt es einige Informationen auf http://www.w3.org/standards/ oder bei der NetzTurm GmbH. Ein Austausch findet natürlich auch statt: Egal, ob Webdesigner, die als Freelancer arbeiten, oder jene, die in einer festen Anstellung beschäftigt sind; niemand kommt an den Veränderungen vorbei, die sich durch das sich stetig verändernde WWW ergeben. Wie The Webstandards Project zeigt, ist jedes Update eines Browsers, jeder neue Browser, zum Teil aber auch jedes Betriebssystem völlig anderen Voraussetzungen unterlegen, die sich auf das Webdesign auswirken. Eine Website muss aber für alle Betriebssysteme, die auf den Rechnern installiert sind, sowie für die gebräuchlichen Browser verwendbar sein.

This entry was posted on Freitag, Januar 27th, 2012 at 12:41 pm and is filed under Webstandards. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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